Die Geschichte der Rollskis

Wie vorhin bereits erwähnt, brauchte man, als Langlaufen ein Wettkampfsport wurde, ein ergänzendes Sommertraining. So kam schon früh die Idee, Ski mit Rollen im Sommer zu benutzen. Der erste Rollski wurde 1924 gesichtet, wobei es sich um einen umgebauten Kinderroller handelte. Ab 1927 konnte man erste Modelle in deutschen Läden kaufen.

In Deutschland entwickelte sich dann der Rollski in den 1950er Jahren weiter. So kam es zum Einbau von Ballonreifen und Kabelzugbremsen, um eine einfachere Bremsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen. Diese Rollski wurden in den 1960ern von Deutschland ins Ausland verkauft. Nach und nach entwickelte sich ein Standardmodell der Rollskis, welches Ende der 1960er Jahren zu den ersten Rennen führte. Das Standard-Modell zu dieser Zeit hatte vorne ein und hinten zwei Räder, und war zwischen 70 und 100 Zentimeter lang.

Schliesslich fand die erste Europameisterschaft 1987 in Fonzaso in Italien und sechs Jahre später die erste Weltmeisterschaft 1993 in Den Haag statt. Der Rollski hatte somit als Sportart internationales Ansehen erworben. Mit der Zeit ging dieses Ansehen wieder zurück, heute kennen nur noch wenige die Sportart Rollski. Beim Vergleich der Topathleten und -athletinnen kommen so gut wie nur nordische Länder vor.

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Bild von zwei Rollskifahrern um 1950

Video Rollskifahren 1950