Techniken

Techniken Skating

Beim Skating gibt es hauptsächlich fünf verschiedene Untergruppen, wobei der Schritt fast immer identisch ist. Ausschlaggebend beim Schritt ist der Abdruck nach aussen, ähnlich einem V. Im Vergleich zur klassischen Variante, bei welcher man in einer Linie fährt, macht der Schritt das Skating aus. Nachfolgend sind alle fünf Varianten aufgelistet. Zu diesen erstellten wir Erklärvideos. Klickt man auf das Video, kann man diese anschauen. 

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Diagonalskating

Das Diagonalskating wird vor allem für steilere Anstiege verwendet. Die Bein- und Armarbeit werden Diagonal ausgeführt. Davon kommt auch der Name. Der Abstoss beginnt beispielsweise mit dem rechten Bein. Gleichzeitig wird mit dem linken Stock ein Stockschub ausgeführt. Anschliessend erfolgt das Ganze mit dem linken Bein und dem rechten Stock. Der Bein- und Stockeinsatz wird im Verhältnis 1:1 durchgeführt.

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Führarmtechnik

Die Führarmtechnik wird in tiefer bis mittlere Steigung benutzt. Bei dieser Technik hat man ein sogenanntes Hauptrollbein und ein Hauptabstossbein. Man führt einen Doppelstockschub aus, während man sich mit dem Hauptabstossbein vom Boden abdrückt. Dann setzt man das Hauptrollbein auf, lässt dieses kurz rollen und führt anschliessend das Ganze wieder von Neuem aus. Der Bein- und Stockeinsatz wird im Verhältnis 2:1 durchgeführt. Die Beine werden immer wieder gewechselt, damit man sich nicht einseitig belastet.

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Eintakter

Der Eintakter ist eine bevorzugte Form für Sprints und Beschleunigungen in leicht steigendem Gelände und zum Erklimmen steiler Steigungen. Immer kurz bevor man sich mit einem Bein nach einer Rollphase abstösst, führt man einen Doppelstockschub aus. Nach dem Abstoss des Beines, verlagert man sein Körpergewicht über das andere Bein bzw. über den anderen Skate und führt das Gleiche wieder aus. Durch die hohe Frequenz der Stockschübe, kann man nur leichte Ausholbewegungen ausführen. Der Bein- und Stockeinsatz wird im Verhältnis 1:1 ausgeführt.

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Armschwungtechnik

Die Armschwungtechnik wird in langen flachen oder auch abfallenden Abschnitten verwendet. Ausgeführt wird die Technik fast gleich wie der Eintakter. Der einzige Unterschied besteht dadurch, dass man nur auf jede zweite Rollphase einen Stockschub ausführt. Dadurch ist die Technik weniger kraftintensiv und ist, wie schon erwähnt, für längere Strecken optimal. Der Bein- und Stockeinsatz wird im Verhältnis 2:1 ausgeführt.

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Schlittschuhschritt ohne Stockeinsatz

Der Schlittschuhschritt wird verwendet, wenn durch eine bereits hohe Geschwindigkeit der Stockeinsatz überflüssig wird. Dabei werden die nicht mehr gebrauchten Stöcke unter den Arm geklemmt. Der Winkel des Beinabstosses zur Fahrtrichtung ist minim und die Rollphasen werden so lange wie möglich. Bei kleinen bis mittleren Gefällen kann diese Technik verwendet werden, um den Armen eine Erholung zu erlauben.