Was gibt es Neues von Nordic Skating?
Leben Todgesagte länger? Oft scheint es so, denn spotteten in den 90er Jahren noch viele über die Inline-Skater, die ihre Inline Skates mit Skistöcken benutzten, so gibt es heute schon eine stattlichen Anzahl von alternativen Sportgeräten. Man sagt heute allgemein Nordic Skating zu diesem Sport und immer immer weniger Nordic Blading, weil kaum noch jemand diesen Sport mit Inlinern ausüben möchte.
Die heutigen Nordic-Skates haben viel größere Räder mit Luftreifen und fast immer eingebaute Bremsen. Es gibt diese Sportgeräte von Skike (Modell V07-120), von Powerslide XC (Nordic Trainer, Pathfinder oder Cross Trainer), von Gateskate (als Modell Trailskate). Je nachdem, mit welchem Gerät sich der Sportler fortbewegt, sagt man dann dazu Skiken, Nordic Cross, Skiken Nordic Skating oder wie es einem gefällt. Auch abseits befestigter Wege kann das Training weitergehen, dann man bleibt nicht so leicht auf Naturboden stecken wie mit Inlinern oder Rollskikern.
Der Einsatzbereich ist also groß und auch bei Nässe und während allen vier Jahrezeiten machen Nordic Skate, Skike, Nordic Trainer, Trailskate und Co nicht schlapp. Dank Luftbereifung ist die Bodenhaftung und auch die Bremswirkung erstaunlich gut. Die fest eingebauten und gut dosierbaren Bremsen löst man meistens mit dem Unterschenkel aus und damit schnell und sicher. Bremsen ist also sehr leicht. Der tiefer Schwerpunkt und der lange Radstand machen es viel unwahrscheinlicher, dass man sich überschlägt, als man das vom Inlineskating kennt.
Und wer mit seinen Skikes, Powerslides oder Fleet Skates nicht stürzt, macht natürlich weiter und tut im Sinne des Sports enorm viel für seine Fitness und Gesundheit. Der Spaß kann also lange weitergehen Skiken oder Nordic Cross Skaten.